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Seit in den letzten Jahren der sanfte und nachhaltige Tourismus immer mehr an Bedeutung in der Reiselandschaft gewinnt, rücken auch aufwändige Naturreisen stärker in den Fokus der Urlauber im Premium-Segment. Um auf einer Naturreise das faszinierende Naturschauspiel von Fauna und Flora ohne schlechtes Gewissen genießen zu können und ohne den teilweise vom Aussterben bedrohten Wildtieren zu schaden, sorgen verantwortungsvolle Veranstalter von Naturreisen dafür, dass die Reisegruppen überschaubar groß bleiben. Sie bestehen meist nur aus vier bis zehn Personen.
Naturreisen werden mittlerweile auf allen Kontinenten der Erde durchgeführt. Zu den „Klassikern“ der Naturreisen gehören mittlerweile die Reisen nach Süd- und Ostafrika, denn hier können Urlauber in schonender Weise faszinierende Tiere wie Gorillas, Berggorillas und Schimpansen aus nächster Nähe bewundern. Naturreisen auf dem afrikanischen Kontinent beschränken sich aber keineswegs nur auf Landtiere: einige Reiseveranstalter bieten sogar Rundreisen zu den Giganten der Meere an und entführen den Urlauber in die Welt der Wale und Haie. Für viele Naturbegeisterte ebenso faszinierend sind auch die Naturreisen in den asiatischen Raum. Denn nur in Asien finden Naturreisende große landschaftliche Weite und noch weitestgehend unbekannte kleine Naturoasen auf so engem Raum vor. Die Landschaftspalette reicht von herrlichen Stränden über sehr unterschiedlich dichte Dschungel und Regenwälder bis hin zu echten Wüsten und natürlich: Den höchsten Gipfeln der Erde. Es versteht sich also fast von selbst, dass die Fauna in diesen kontrastreichen Landschaften mindestens genauso abwechslungsreich ist und für ein besonderes Naturreise-Erlebnis geradezu prädestiniert ist. Auch für einen Besuch auf dem indischen Subkontinent mit seinen vom Aussterben bedrohten Elefanten und Tigern lohnt sich jeden Asien-Naturreise.